• September 1999

    Erste Vor­studie

    Erste Vorstudie über die Durchführbarkeit eines Windenergieprojekts in der Linthebene, im Auftrag der Energiefachstelle des Kantons Glarus.

  • Oktober 2003

    Erste Wind­messung

    Der Kanton Glarus führt erste Windmessungen durch. Die Ergebnisse zeigen, dass weiter nordwestlich in Bilten bessere Windverhältnisse herrschen.

  • Juli 2008

    Arbeits­gruppe

    Die Erkenntnisse aus dem Jahr 2003 führen zur Bildung der Arbeitsgruppe Schmidhof. Mit dabei: Projektinitianten Heinrich und Gertrud Schmid, Josef Gisler (Geschäftsführer IBG B. Graf AG Bilten) und Vertreter der Interwind AG aus Zürich.

  • September 2008

    Unter­stützung des Ge­meinde­rats

    Der Gemeinderat Bilten unterstützt den Antrag «Windenergie Bilten» der Arbeitsgruppe Schmidhof.

  • Juli 2009

    Zweite Wind­messung

    Die Arbeitsgruppe Schmidhof führt in Eigeninitiative eine zweijährige Messkampagne durch.

  • März 2012

    Ergeb­nisse aus der zwei­ten Wind­messung

    Die Arbeitsgruppe Schmidhof präsentiert der Öffentlichkeit die Ergebnisse der zweiten Messkampagne und informiert über das weitere Vorgehen.

  • August 2015

    Gemeinde­richt­plan (GRIP)

    Der Gemeinderichtplan (GRIP) wird vom Kanton genehmigt. Darin unterstützt die Gemeinde Glarus Nord die Bestrebungen der Arbeitsgruppe und bezeichnet im GRIP ein Potenzialgebiet Windenergie.

  • Juli 2016

    Projek­tüber­nahme durch die SAK

    Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) übernimmt das Projekt LinthWind von der Arbeitsgruppe Schmidhof.

  • Februar 2017

    Unter­suchung Bau­grund

    Start der Baugrunduntersuchungen mit Bodenanalyse, als Grundlage für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).

  • März 2017

    Dritte Wind­messung

    Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) werden die Auswirkungen auf Vögel und Fledermäuse während zwölf Monaten untersucht. Gleichzeitig werden weitere Windmessungen durchgeführt.

  • Juni 2018

    Auswertungen

    In der zweiten Jahreshälfte 2018 stehen die Auswertungen der Untersuchungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) an.

  • September 2018

    Ergeb­nisse aus der drit­ten Wind­messung

    Die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) werden, vor der Planauflage des Bewilligungsverfahrens, der Öffentlichkeit präsentiert.

  • Februar 2019

    Sondernutzungsplanung

    Nach vorliegendem Bericht der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) sind die Grundlagen für eine Interessensabwägung auf Stufe Nutzungsplanung gegeben. Wir erwarten im Frühjahr 2019 einen Entscheid zu diesem Verfahren.

  • Februar 2020

    Baugenehmi­gung

    Die Baueingabe ist für das Jahr 2019 geplant. Die entsprechende Baugenehmigung wird im Verlauf des Jahres 2020 erwartet.

  • April 2020

    Start Bau­phase

    Nach Eintreffen der Baugenehmigung werden die ersten Bauarbeiten an die Hand genommen.

  • Juli 2021

    Inbetrieb­nahme

    Die Inbetriebnahme des Windparks ist im Jahr 2021 vorgesehen.

Kennzahlen LinthWind

Damit Sie sich einfach und schnell ein Bild zum Projekt LinthWind machen können, finden Sie hier einige Kennzahlen:

  • 4 - 5 Windkraftanlagen
  • 200 Meter max. Gesamthöhe 
  • 15 - 20 Megawatt Leistung
  • 25-30 Gigawattstunden Jahresproduktion
  • 5‘000 - 6‘000 Haushalte können mit Windenergie versorgt werden
7%
soll der Anteil von Windstrom am Schweizer Stromverbrauch bis Ende 2050 betragen. 2015 waren es erst 0.2%.
66%
der produzierten Windenergie fällt im Winterhalbjahr an – also dann, wenn der Energieverbrauch hoch ist.
80%
weniger CO2 verursacht Windenergie im Vergleich zum Schweizer Stromverbrauchsmix.
99%
der Materialien, die für eine Windkraftanlage verwendet werden, lassen sich wiederverwerten.

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Chinesisches Sprichwort